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Gold in Gondo VS

Gefördert durch Kaspar Jodok von Stockalper erlebten die Goldminen Gondos bzw. dt. Rudens in den Jahren 1660-1691 eine Hochblüte. Das Dorf gehört heute zu Zwischbergen, das aber viel weniger bekannt ist als der Goldfundort.

Die Hauptabbauzeit in Gondo / Ruden war in der Zeit von 1890 bis 1897. Am 17. Mai 1897 gingen die Minen jedoch in Konkurs und gerieten anschließend in Vergessenheit. Eine Analyse aus dem Jahr 1980 ergab, daß die Erze auch derzeit für einen industriellen Bergbau zu wenig Gold enthalten.

Gondo (Ruden) ist ein Bergdorf zwischen dem Simplonpaß und der Schweizer Grenze zu Italien. Ruden, der deutsche Name von Gondo stammt aus dem indogermanischen Rudaz und bedeutet “Erz”.

73 Goldmünzen ("Goldvreneli") wurden aus diesem Gold geprägt. Die Goldmine ist heute eine touristische Attraktion.

Das Gold Gondos / Rudens sind mikroskopisch kleine Einschlüsse im Pyrit des Monte Rosa-Granits.

Schon römischer Zeit wurde in der Gegend um Gondo, im Zwischbergental, nach Gold geschürft. 

Gondo gehört zur Gemeinde Zwischbergen (inoffiziell auch Zwischbergen-Gondo oder Gondo-Zwischbergen genannt). Das Dorf wurde am 14. Oktober 2000 durch eine Hangmure stark in Mitleidenschaft gezogen, seither jedoch wieder aufgebaut und am 14. Oktober 2004 neu eingeweiht. Vor der Katastrophe 2000 hatte das Dorf noch über 120 Einwohner, 2007 lebten noch 80 Einwohner in Gondo.

Die Schule mußte 2007 nach Simplon- Dorf verlegt werden. Das Dorf lebt vor allem vom Durchgangsverkehr und dem Handel mit Tabak und Benzin.

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August 18. 2017 10:56:12
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